Stakeholders in Risk Communication (STARC)
Laufzeit: 2005 - 2006Auftraggeber: Europäische Kommission
Bearbeitung: Dr. Kerstin Dressel (Projektleitung), Marc Scheloske, M.A., Dr. Marion Müller
sine erstellte als Partnerin im Rahmen der Koordinierenden Aktion (CA) Stakeholder in Risk Communication (STARC) einen Überblick zu methodischen und theoretischen Ansätzen im Bereich der Risikokommunikation. Basierend auf den theoretischen Erkenntnissen wurden Expert/inneninterviews in vier Ländern (Deutschland, Frankreich Schweiz und Ungarn) geführt. Dazu wurden Interviewpartner/innen aus Risikomanagement, Risikobewertung sowie Risikokommunikation aus drei risikobehafteten Bereichen (chemische Abfälle, genetisch-modifizierte Lebens- und Futtermittel und Nuklearenergie) zu ihren Erfahrungen mit Risikokommunikation befragt. Die Interviewpartner/innen kamen dabei aus Behörden, aus Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) sowie aus der Industrie. Die Projektkoordination von STARC lag bei EdF (Frankreich); Projektpartner von sine waren INERIS (Frankreich), das EU-Joint Research Centre (JRC Ispra), Trilateral Research (Großbritannien) sowie das International Risk Governance Council (Schweiz). Empirische Ergebnisse wurden auch über eine Fragebogenaktion generiert, die an alle 25 EU- Mitgliedsstaaten sowie einer Reihe weiterer Ländern (wie USA, Canada und Japan) gerichtet war. Empfehlungen über gute Verfahren der Risikokommunikation wurden identifiziert und an die Europäische Kommission weitergeleitet. Das Ziel der Studie war es Wege zu einer "more dynamic risk governance culture" aufzuzeigen.
sine-Auftrag
Die Aufgabe von sine war:
- Theoretische Ausführungen zu den Dimensionen der Risikokommunikation
- Durchführung und Auswertung von Expert/inneninterviews mit Stakeholdern der Risikokommunikation in ausgewählten Bereichen
- Identifikation von Strategien sowie gute Verfahren der Risikokommunikation
- Organisation und Teilnahme an einem EU-Workshop zu Risikokommunikation
- Darstellung der Ergebnisse in Form von 5 englisch-sprachigen Berichten
Erhebungs- und Auswertungsmethoden
- Expert/inneninterviews anhand eines vorgegebenen Leitfadens
- Inhaltsanalytische Analyse
- Aufarbeitung der theoretischen und praktischen Ansätze zur Risikokommunikation
Ergebnisse
Die Ergebnisse sowie diverse Projektberichte können über die Internetseite des STARC-Projektes abgerufen werden: starc.jrc.it Ausserdem ist ein Beitrag in folgendem Buch erschienen:
Dressel, Kerstin; Bschen, Stefan; Schneider, Michael; Viehver, Willy, Wastian, Monika (2007): Food Safety Regulation in Germany, in: Voss, Ellen; Wendler, Frank (Hrsg.): Food Safety Regulation in Europe: A Comparative Institutional Analysis. Antwerpen, Oxford, New York: Intersentia Publishing, pp 287-330.
Weitere Auskünfte erteilt: Dr. Kerstin Dressel.





