Repräsentative Bevölkerungsbefragung REACH

Laufzeit: 2008 - 2009

Auftraggeber: Bundesinstitut für Risikobewertung

Bearbeitung: Dr. Kerstin Dressel (Projektleitung), Dr. Stefan Böschen, Dr. Michael Schneider, Monika Wastian, Dr. Willy Viehöver

Interesse des Auftraggebers

sine führt für das Bundesinstitut für Risikobewertung eine repräsentative Bevölkerungsbefragung zum Thema REACH durch. Die Reform des Chemikalienrechts trat zum 1. Juni 2007 in Kraft, wobei REACH dabei für die Registrierung, Evaluation (= Bewertung), Autorisierung (Zulassung und Beschränkung) von Chemikalien steht. Der Auftrag von sine war es, die Risikowahrnehmung der bundesdeutschen Bevölkerung zu erfassen, also: Wissen, Umgang und Information der Bevölkerung zu Chemikalien und verbrauchernahen Produkten. Aufbauend auf diesen Ergebnissen sollen Empfehlungen zu einer adequaten, adressatengerechten behördlichen Risikokommunikation formuliert werden. sine führte das Projekt in Kooperation mit dem auf Bevölkerungsumfragen spezialisierten Berliner Institut Hopp & Partner, Kommunikationsforschung durch.

sine-Auftrag

Die Aufgabe von sine war:

 

  1. Die Relevanz- und Wahrnehmungsmuster der Bevölkerung zu Chemikalien in einer qualitativen Vorstufe (Fokusgruppen-Diskussionen) zu ermitteln
  2. Einen Fragebogen für eine repräsentative Bevölkerungsumfrage (N = 1000) zu entwickeln
  3. Identifizierung des Wissens, des konkreten Umgangs sowie des Informationsverhaltens der Bevölkerung aus der Telefonumfrage
  4. Formulieren von Empfehlungen hinsichtlich angemessener behördlicher Risikokommunikation im Bereich Chemikalien und verbrauchernaher Produkte
  5. Darstellung der Ergebnisse in einem Zwischen- und Endbericht

Erhebungs- und Auswertungsmethoden

Zum Einsatz kommt ein Methodenmix, bestehend aus:

  • Fokusgruppen-Diskussionen
  • Repräsentative Bevölkerungsumfrage per CATI (Computer Aided Telephone-Interviewing)
  • Inhaltsanalytische Auswertung

Ergebnisse

Die Ergebnisse können nach Abschluß des Projekts über das Bundesinstitut für Risikobewertung bezogen werden. Weitere Auskünfte erteilt: Dr. Kerstin Dressel